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Beratungsgesellschaft Ernst & Young rät zu frühzeitiger Nachfolgeregelung

Die Prüfungs- und Bereatungsgesellschaft Ernst & Young sieht großen Nachholbedarf im deutschen Mittelstand. Mehr als 25 Prozent aller Mittelständler müssen ihre Nachfolge in den nächsten 10 Jahren regeln. Das sind etwa 46.000 Unternehmer mit knapp 1,5 Millionen Beschäftigten.

Mit diesen Problemen ist Deutschland im europaweiten Vergleich nicht allein, aber besonders stark betroffen. Im Durchschnitt sind etwa 22 Prozent der Betriebe betroffen. Nur Großbritannien und Polen kommen ebenfalls auf riskante 28 Prozent.

Peter Englisch von Ernst & Young betont: „Die Nachfolgeregelung ist ein kritischer und entscheidender Moment in der Entwicklung eines Familienunternehmens.” Oft sei das keine rein geschäftliche Entscheidung, sondern auch eine emotionale.

Genau aus diesem Grund fällt es in vielen Fällen schwer, rechtzeitig die notwendigen Prozesse einzuleiten, heißt es weiter. Englisch empfiehlt deshalb, „sich so früh wie möglich mit der Nachfolge zu befassen, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten.”

Die meisten Unternehmer setzen bei der Übergabe auf eine familieninterne Lösung. In zwei Drittel der Unternehmen, bei denen die Nachfolge bereits geklärt ist, kommt der zukünftige Geschäftsführer aus der Familie. In rund 30 Prozent der Fälle ist es ein leitender Mitarbeiter.

Nicht immer ist eine familieninterne Lösung die beste Wahl, erklärt Englisch. „Eine ergebnisoffene Nachfolgesuche zeigt oft andere Optionen auf, die sich positiv auf das Unternehmen auswirken würden”, erklärt er. Wie wir dabei helfen können, erfahren Sie hier.